Archive for november, 2015

Ausstellung im Schlossmuseum Lützen kämpft mit 24.11.2015 19:08 Uhr | Aktualisiert 24.11.2015 19:12 Uhr Ausstellung im Schlossmuseum: Lützen kämpft mit | Weißenfels – Mitteldeutsche Zeitung – Lesen Sie mehr auf: http://www.mz-web.de/weissenfels/ausstellung-im-schlossmuseum-luetzen-kaempft-mit

november 26, 2015

Ausstellung im Schlossmuseum Lützen kämpft mit

http://www.mz-web.de/weissenfels/ausstellung-im-schlossmuseum-luetzen-kaempft-mit,20641108,32629410.html

 

24.11.2015 19:08 Uhr

| Aktualisiert 24.11.2015 19:12 Uhr

Archäologen im halleschen Landesmuseum für Vorgeschichte setzten vor zwei Jahren einen spektakulären Fund aus Lützen im (Burgenlandkreis) zusammen. Dort war ein Massengrab aus dem Dreißigjährigen Krieg mit 47 Gefallenen entdeckt worden. Jetzt ist es in der Ausstellung „Krieg“ zu sehen.
(BILD: Günter Bauer)

Von Günter Kowa

Im Schlossmuseum wird eine Parallelschau zur Präsentation von „Krieg“ des Landesmuseums Halle gezeigt. Gibt es bald auch wieder einen Chef?

{lang: ‘de’}

Ausstellung im Schlossmuseum: Lützen kämpft mit | Weißenfels – Mitteldeutsche Zeitung – Lesen Sie mehr auf:
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Abstracts Vorträge / Abstracts Lectures „Schlachtfeld und Massengrab“ – Eine Einführung “Battlefields and massgraves” – an introduction

november 6, 2015

Ausstellung Halle-Lützen 2015

http://www.lda-lsa.de/forschung/weitere_projekte/schlachtfeldarchaeologie_luetzen/

http://www.1636.de/wp-content/uploads/2011/11/Abstracts.pdf

Neue Ausstellung-„Mahnmal gegen den Krieg“: neue Sonderausstellung im Landesmuseum

november 6, 2015

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„Mahnmal gegen den Krieg“: neue Sonderausstellung im Landesmuseum
5. November 2015 | Kultur | Keine Kommentare

In großen Lettern prangt das Wort „Krieg“ am Eingang des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle (Saale). Das riesige Banner weist auf die neue Sonderausstellung hin, die ab Freitag für Besucher geöffnet ist. Die Schau „Krieg – eine archäologische Spurensuche“ ist bis 22. Mai 2016 zu sehen.

Anders als die Ausstellung zu Pompeji sei es diesmal kein „Blockbuster“, sagte Landesarchäologe Harald Meller. Denn Aufgabe sei es auch wissenschaftlich anspruchsvolle Ausstellungen zu machen. Krieg sei dabei schwieriges Thema, seit 2001 habe man überlegt. Viele Funde seien erstmals zu sehen, sagte Meller. Es gehe darum, den Krieg zu „dekonstruieren“, ein „Mahnmal gegen den Krieg“ zu schaffen. Im Fernsehen sehe Krieg zumeist heroisch aus. Doch dem war nicht so.

Die Schlacht von Lützen am 6. November 1632 steht im Mittelpunkt der Schau. Sie war mit mehr als 6500 Gefallenen eine der blutigsten des gesamten 30-jährigen Krieges. Als ausdrucksstarkes Antikriegsmonument bildet es das Herzstück der internationalen Sonderschau. Es wurde im Ganzen als sogenannte Blockbergung gesichert und stellt mit einer Größe von insgesamt 3,5 m x 4,5 m die größte Blockbergung dar, die bisher in Sachsen-Anhalt durchgeführt wurde. Nach seiner Sicherung wurde das Grab sorgfältig freigelegt, unter restauratorischen Vorgaben präpariert und mit modernsten bioarchäologischen Methoden erforscht. Der weltweit einzigartige Befund bietet die einmalige Chance, jedem der namenlosen Toten ein Gesicht und einen Teil seiner Identität zurückzugeben und damit die leidvollen Aspekte der Geschichte zu beleuchten, die in den einschlägigen Büchern kaum zu finden sind.

Zahlreiche Zeugnisse, wie in der Schlacht verwendete Waffen, archäologische Funde vom Schlachtfeld selbst und historische Quellen erläutern den Ablauf der kriegerischen Handlungen und betten sie in den zeitgenössischen Zusammenhang ein.

Ein eigener Abschnitt ist den beiden Heerführern, König Gustav II. Adolf von Schweden, der im Kampf den Tod fand, und Albrecht von Wallenstein gewidmet. Durch exklusive Originale, wie der elchledernen Reitjacke des Schwedenkönigs mit den Einschuss- und Einstichlöchern oder das Präparat des Lieblingspferdes Wallensteins werden einander gegenübergestellt.

Ein zweiter Ausstellungsteil widmet sich den Ursprüngen des Phänomens »Krieg«.

Aggression und Gewalt gehören ohne Zweifel zur Natur des Menschen. Regelrechte kriegerische Auseinandersetzungen sind allerdings erst ab der Jungsteinzeit nachzuweisen. Als ältesten mitteleuropäischen Beleg zeigt die Ausstellung einen Befund aus Halberstadt, Lkr. Harz, aus der Zeit um 5.000 v. Chr. Im Laufe der Zeit ändern sich Organisation, Taktik und Waffentechnologie, wie zahlreiche Belege und Ausstellungsstücke aus der gesamten Alten Welt zeigen. Erstmalig überhaupt wird das bronzezeitliche Schlachtfeld aus dem Tollensetal in Mecklenburg-Vorpommern umfänglich der Öffentlichkeit präsentiert.
Weitere spektakuläre Exponate sind ein Hörnerhelm von Viksjö aus dem Nationalmuseum Kopenhagen, bronzene Kriegerfiguren aus Sardinien und goldene Prunkwaffen.

Die Sonderausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen, Kuratoren-Führungen, Angeboten für Kinder und Familien und besonderen Aktionen und Veranstaltungen, darunter mehrere Living-History-Events mit Söldner-Lagern des Dreißigjährigen Krieges im Hof und vor dem Landesmuseum, ergänzt (siehe Veranstaltungs-Flyer).

Gleichzeitig mit der Eröffnung erscheinen zwei neue Publikationen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt: Der 488 Seiten umfassende, reich bebilderte Begleitband zur Sonderausstellung widmet sich der archäologischen Erforschung des Phänomens ›Krieg‹ und geht der Frage nach, wann Krieg erstmals in Erscheinung tritt. Er ist ab dem 6. November im Shop des Landesmuseums als Museumsausgabe zum Preis von 29,95 € und im Handel zum Preis von 39,95 € erhältlich (siehe beiliegende Pressemitteilung des Theiss-Verlages).

Darüber hinaus liegt zur Eröffnung der Ausstellung auch der Archäologische Kalender 2016 des Landesmuseums für Vorgeschichte vor, der erstmals zwölf Lebensbilder von bewaffneten Kriegern vergangener Epochen sowie eine Darstellung eines Kampfgeschehens umfasst. Die Illustrationen stammen aus der Hand des renommierten Künstlers Karol Schauer, der bei der Erschaffung jeden Bildes bis ins Detail archäologische Befunde und Fundstücke sowie neueste Forschungsergebnisse einfließen lässt. Seine Werke bereichern in markanter Weise seit langem die Dauerausstellung und Sonderausstellungen des Landesmuseums für Vorgeschichte. Der Archäologische Kalender 2016 ist für 18,90 € im Museumsshop und im Handel verfügbar.

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Tags:Ausstellung, Krieg, Landesmuseum, Landesmuseum für Vorgeschichte

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